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Haltung & Pflege

Pflege

Besonders pflegeintensiv ist der Lundehund eigentlich nicht. Sehr wichtig ist, regelmäßig die Krallen, besonders die, der zusätzlichen Zehen, zu schneiden. Auch bei ausreichend Bewegung auf Stein- und Asphaltboden nutzen sich die Krallen der zusätzlichen Zehen nicht auf natürliche Weise ab, da sie den Boden nicht berühren.

Das Fell braucht nicht besonders viel Pflege. Gelegentliches Bürsten reicht aus. Im Fellwechsel verliert der Lundehund naturgemäß sehr viele Haare, die Wohnung und Kleidung verunreinigen. Hier sollte man den Hund öfter bürsten.

Aufgrund ihere bodennahen Größe nehmen Lundehunde mehr Schmutz auf als große nordische Rassen. Meist fällt er mit der Zeit ab oder kann leicht ausgebürstet werden. Viele Züchter und teilweise auch Ausstellungsrichter sind der Meinung ein Lundehund sollte nicht gebadet werden. Vor großen Ausstellungen, mache ich sie aber doch gerne ein wenig zu recht und hin und wieder ein Bad schadet sicher nicht. Ich rate aber prinzipiell davon ab, Hunde zu oft zu baden. Oft schadet es mehr, als es nutzt und bringt den natürlichen pH-Wert der Haut außer Kontrolle.

Durch Ihre zusätzlichen Zehen tragen sie auch an den Pfoten mehr Schmutz ins Haus als die anderen. Als „schmutzigen“ Hund würde ich den Lundehund aber noch lange nicht bezeichnen. Sie sind eben nicht ganz so reinlich wie meine die asiatischen königlischen Hoheiten, aber immer noch sehr viel sauberer als so manch andere z.B. rauhaarige Hunderasse. Entfällt also der direkte Vergleich mit ganz außergewöhnlich reinlichen Hunderassen, würde ich auch den Lundehund als sauberen, pflegeleichten Hund beschreiben, der auch kaum riecht.

Lundehunde neigen zu Zahnstein, was typisch ist für kleine Hunderassen. Ich halte das inzwischen – ebenso wie die typischen tränenden Augen – aus Sicht der ganzheitlichen Medizin bereits für ein Symptom für einen anfälligen Magen-Darm-Trakt.

Zahnstein kann vorgebeugt werden indem der Hund mindestens einmal täglich etwas zu Kauen bekommt und optimal ernährt wird (>Ernährung). Von der Verwendung diverser Zahnputzmittel und Mundwasser rate ich eher ab, da ich jede unnötige Chemie am und im Hund kritisch sehe. Zähneputzen mit Schlemmkreide und einem Mikrofasertuch oder -fingerling kann jedoch sinnvoll sein.

Tränenden Augen können z.B. mit destilliertem Wasser oder verdünnter Aloe Vera-Lösung gereinigt werden.

Beschäftigung

Der Lundehund ist ein aktiver Hund, der sich gerne bewegt. Natürlich ist bei einem kleinen Hund das Bewegungsbedürfnis leichter zu stillen als bei einem Großen, aber das heißt nicht, dass sie nicht bei sämtlichen Aktivitäten mithalten können. Ein Lundehund ist sicher ein begeisterter Begleiter auf ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen. Besonders in schwierigem Gelände hat er da noch einen Vorteil gegenüber anderen Hunderassen zumal ihm das Klettern ja im Blut liegt. Der Lundehund ist ein Naturbursche, der zu ebensolchen Menschen passt. Beim Radfahren, Reiten oder Joggen, kommt aber - meiner Meinung nach - ein größerer Hund doch besser mit, obwohl ich auch schon von Lundehunden gehört habe, die ihre Menschen bei solchen Aktivitäten begleiten. Auch für den Hundesport scheint mir die Rasse gut geeignet zu sein. Agility, Breitensport oder Dog Dance würden sich da anbieten.

Haltung

Auf Grund seiner Größe ist auch die Haltung in der Wohnung möglich. Wobei dann natürlich Bewegung und Beschäftigung noch mehr Zeit erfordern. Probleme bei der Wohnungshaltung ergeben sich vielleicht aufgrund seiner Bellfreudigkeit oder auf Grund mangelnder Stubenreinheit >Charakter.

Reine Zwingerhaltung lehne ich bei allen Hunderassen ab und auch ein Lundehund sollte natürlich nicht alleine im Zwinger versauern. Allerdings ist eine sicher Zwingeranlage sicher eine gute Möglichkeit den Hund zeitweise, z.B. während der Abwesenheit des Besitzers unterzubringen.