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Gesundheit

 

Im Grunde ist der Akita keine besonders kranke Rasse, es gibt aber doch einige Krankheiten, für die die Rasse anfällig ist. Hauptproblemzone beim Akita ist leider die Haut. Das ist besonders schlimm, weil die Tiermedizin auf diesem Gebiet leider nicht immer sehr fortschrittlich ist. Oft werden Hautprobleme mit Cortison behandelt, was nicht immer zum Erfolg führt, dafür aber den Körper schwer belastet. Deshalb empfehle ich, unbedingt mehrerer Meinungen einzuholen, falls ein Tierarzt an seine Grenzen stößt!
Auch Akemi litt an rätselhaften Hautproblemen, die wir aber schließlich mit alternativer Medizin in den Griff bekamen. Bei jedem Fellwechsel bekam sie Rauen und kratzte sich auf. Cortison Spritzen halfen nur kurzfristig. Nach einer Magnetfeld Therapie und homöopathischer Behandlung war sie schließlich geheilt und die Probleme traten nie wieder auf. Dies ist natürlich kein Patentrezept, denn Akitas leiden mitunter an vielen verschiedenen Hautproblemen.

Im folgenden finden Sie eine kurze Beschreibung von Krankheiten, die beim Akita häufiger vorkommen, sowie weiterführende Links zu den Themen:

Hüftgelenksdysplasie (HD)

Wie bei den meisten Rassen dieser Größe, kommt HD beim Akita vor. Dabei handelt es sich um eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks. Großteils ist die Krankheit genetisch bedingt, wobei der Erbgang noch nicht geklärt ist. Auch andere Faktoren, wie Haltung und Ernährung, spielen mit. Es herrscht eine rege Diskussion darüber, wie viel Einfluss nicht genetische Faktoren haben und bis heute ist es nicht gelungen, die Krankheit aus der Zucht zu eliminieren, denn auch zwei HD freie Elterntiere können Nachkommen mit HD bekommen. Ein Röntgenbild alleine sagt also nicht besonders viel darüber aus, was der Hund vererbt.
Da dies aber heutzutage noch die einzige Möglichkeit der Diagnose ist, sollten besonders Zuchttiere unbedingt geröntgt werden. Dabei sollte man sich unbedingt an einen Tierarzt wenden, der sich auf diesem Gebiet auskennt! Denn wenn das Röntgenbild nicht richtig gemacht und/oder ausgewertet wird, kann es leicht zu einer Fehldiagnose kommen.
In vielen Ländern ist eine Untersuchung auf HD beim Akita Pflicht für die Zuchtzulassung.

Weiterführende Links:

Erbliche Augenkrankheiten

Auch Augenkrankheiten können beim Akita vorkommen. Für die Zucht wird in Österreich eine Untersuchung auf PRA verlangt. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung der Netzhaut, die im Endstadium zur Blindheit führt.
Die Diagnostik von Augenkrankheiten ist inzwischen sehr fortgeschritten, es gibt sogar schon Gentests.

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Sebadenitis (SA)

SA ist eine der größten Bürden des Akitas. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine entzündliche Zerstörung der Talgdrüsen. Die Erkrankung kommt zwar auch bei anderen Rassen und Mischlingen vor, doch eine deutliche Rassedisposition ist heute bekannt. Neben Akitas und American Akitas können z.B. auch Pudel, Samojede, Hovawart u.a. darunter leiden.
Die genauen Hintergründe sind auch hier noch unklar. Wahrscheinlich ist auch diese Krankheit genetisch bedingt, aber auch äußere Faktoren können eine Rolle spielen. Zur Zeit wird auf diesem Gebiet an der Universität Göttingen geforscht.

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Andere Hauterkrankungen

Wie schon gesagt, sind Akitas auch anfällig für andere Hauterkrankungen, wie Allergien u.a. Und die Diagnose ist nicht immer einfach.
A. Kammerscheid-Lammers schreibt in ihrem Akita Buch, dass ein Japaner auf einem Kongress einmal gesagt hat, dass Akitas in westlichen Ländern zu gehaltvoll ernährt werden und so Hautprobleme verursacht werden. In Japan bekämen Hunde hauptsächlich Fisch und Reis. Dies ist jedoch nur eine Theorie und es gibt keine nähere Angaben. Da aber auch andere asiatische Rassen in unseren Breiten öfter an Hautproblemen leiden, denke ich, dass da durchaus etwas dran sein kann. Weil es aber keine Angaben über einen asiatischen Futterplan gibt, der den Energie- und Nährstoffbedarf des Hundes deckt, wird eine herkömmliche Ernährung des Akitas empfohlen.

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