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 Akemi @



 
 

Akemi Yagino Yashikikarano

04.11.1996 - 21.03.2011


>Fotos von Akemi

Info
Vater: Hachi Ko Szan Goki (Ungarn)
Mutter: Tamami von Hitogara (Österreich)
Gew. am: 04.11.1996
Zuchtbuch Nr: ÖHZB AK 105
Züchter: Ulrike Geishofer-Binder
Wurfstärke: 3/1
Größe: 63 cm
Gewicht: 33 kg
Farbe: (hell) rot

Ausstellungen
  • Österreichischer Veteranen Champion
  • Slowenischer Veteranen Champion
  • 2. Platz Best Veteran in Show CAC Gradiska '06
  • 2. Platz Best Veteran in Show CAC Novi Marof '06
  • 2. Platz Best Veteran in Show CAC Hrusica '06
  • 5. Platz Best Veteran of Day IHA Wels '05
  • ÖCNHS Veteranen Club Champion '05
  • Österr. Veteranen Clubsieger '03
  • Slowenischer Veteranen Clubsieger '05 & '06
  • 23 Ausstellungen: 17x V, CACIB, CAC, 15x Bester Veteran, 3x BOB, 1x BISVet.5, 3x Res.BISVeteran
  • >Bewertungen im Detail

Ausbildung
  • private Ausbildung: Grundgehorsam, Dog Dance

Pedigree
Hachi-Ko Szan Goki Matai Narita Hakko Asoko of Green Mountain Hill's
Matai Narita Fujihachiman
Kosei-Go Shatsuko Sanmark Shinzo Kowareru-Go
Kobun's Nikko-Go
Tamami von Hitogara Takaratenryu of Sagami YokoYamasow Narukoma of Sagami Shibazakisow
Koteime of Hiratsuka Murayamasow
Kodama Del Vento Divino Ama-Tsu-Mara Del Vento Divino
Akemi di Cambiano

>Pedigree mit Infos & Fotos


Über Akemi

Akemi ist mein erster eigener Hund und wird deshalb immer einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen haben!

Nach einigen Überredungskünsten durfte ich Tamami's erste und einzige Tochter behalten und plante mit ihr eigentlich eine große Ausstellungs- und Züchterkarriere. Aber es kam alles anders als geplant. In jungen Jahren war sie eher ein Mimöschen anstatt ein Showhund und vermutlich warf ich als Teenager auch zu früh die Flinte ins Korn. Auch die Zucht musste aus familiären Gründen leider ausbleiben.

Inzwischen hat sie sich aber zu einer sehr wesensfesten Hündin entwickelt, die nach Tamami's Tod sofort die Thronfolge als Königin Mutter angetreten hat. Sie hat den Rest des Rudels absolut im Griff.

Als sie ca. 5 Jahre alt war, habe ich angefangen mich für moderne Hundeerziehung und Tiertherapie zu interessieren und machte sie zu meinem Versuchskaninchen. Seit sie auf Clickertraining umgestellt ist, folgt sie sehr gut und nachdem uns die „normalen“ Übungen ausgegangen sind, habe ich angefangen mit ihr Dog Dance zu machen. Wobei sie sehr begeistert bei der Arbeit ist (ja, auch ein Akita kann arbeiten ;-). Auch im Ausstellungsring ist sie zu einer Diva geworden, die so auf ihre alten Tage noch einige Veteranentitel holen konnte. Ich plane auch nicht ganz damit aufzuhören, sie auszustellen, denn es macht uns großen Spaß zu zeigen, wie vital und freudig sie sich noch zeigt.

Update 21. März 2011

Heute ist Akemi in meinen Armen verstorben.

Natürlich ist es bei einem 14 1/2 Jahre alten Hund keine sonderliche Überraschung, aber es kam doch sehr plötzlich. Die Tage davor war sie noch fit, fraß mit Appetit und man merkte ihr nicht an, dass ihre Zeit schon so bald ablaufen sollt.

Heute morgen wußte ich es jedoch sofort. Sie begann aus dem Maul zu bluten und konnte sich kaum mehr auf den Beinen halten, dennoch versuchte sie verzweifelt in den Garten zu gelangen um dort ihr Geschäft zu verrichten. Niemals hätte dieser Hund ins Haus gemacht - nicht einmal im Angesicht des Todes.

Ich habe mich in letzer Zeit viel mit Sterbeenergetik und Sterbebegleitung beim Tier befasst und das half mir in dieser Situation sehr. Wir fuhren nicht zum Tierarzt vor dem sie immer Angst hatte... selbst wenn man noch etwas reparieren hätte können... was hätte es gebracht? Ein paar Tage, vielleicht Wochen, unnötiges Leiden und am Ende wäre sie vielleicht doch eingeschläfert worden. Aber meine Hunde werden nicht eingeschläfert, wenn es sich nur irgendwie vermeiden läßt! Die nächsten Stunden verbrachte ich nur mit ihr. Sie hatte keine Schmerzen, sie wurde nur zunehmend schwächer. Schließlich verstarb sie an der gleichen Stelle, an der mein TRD A-Wurf auf die Welt gekommen ist und so sehr der Verlust dieser einzigartigen Hundepersönlichkeit schmerzt, so tröstlich war es mit zu erleben, wie sich der Kreis des Lebens schließt und wie mein Hund vertrauensvoll in meinen Armen seine letzten Atemzüge tat...

Mit Akemi verliere ich meinen ersten eigenen Hund! Eine Freundin, die mich tatsächlich genau die Hälfte meines Lebens begleitet hat. Die immer da war und mir Halt gab und alles mitgemacht hat, was auch immer mir einfiel (insbesondere die Anschaffung all der anderen Hunde). Sie war auf keinen Fall perfekt und auch ich musste einiges mit ihr mitmachen... all die Silvesterabende, die wir zusammen gekauert in einer Ecke verbrachten, während jeder normale Mensch das neue Jahr feiert. Oder wenn ich im Bademantel durch's Dorf laufen musste um sie einzufangen, weil sie mal wieder durch die kleinste Lücke im Zaun abgehauen war... aber sie war mein Hund und gehörte zu mir! Fast jeder, der mich kennt, kannte auch Akemi.

Es ist egal wie viele Hunde hier inzwischen ein und aus gegangen sind. Jeder ist eine eigene Person und wenn einer nicht mehr da ist, dann fehlt etwas!

Akemi, du fehlst hier!